1Tg Sewenhütte 2Tg Sustlihütte (W/B/T3) Gottfried Hiestand

Tourengruppe/-TypSenioren, Tourengruppen-Parent, Wandern (T1-T3)
Startdatum8.8.24
Enddatum9.8.24
Anmeldeschluss27.7.24
Anmeldenhttps://touren.sac-hoherrohn.ch/tours/view/31a0703e-3ab7-4e33-9b7b-df0e014f295c
Beschreibung

8.8.2024 – 9.8.2024 [Do-Fr] 1.Tg mit Postauto von Göschenen nach Meien Dörfli. Start ev. mit K+G in Meien Dörfli 1311M, Seewenalp, Richtung Seewenstöss 2337M, hinab zur Sewenhütte. Die Tour könnte auch um 200 HM bei der Seewenalp verkürzt werden. Wir können es ruhig angehen,wir haben viel Zeit auch am 2.Tg. Uebernachten mit Halbpension in der Sewenhütte.
2.Tg Abstieg von der Sewenhütte nach Gorezmettlen, dann Aufstieg zur Gemschen, Chanzelfluh, bei den Seelen, zur Sustlihütte 2257M. Mittagessen in Sustlihütte oder Rucksack. Abstieg zum Sustenbrüggli (Postautostelle).Schlussdrunk im Rest. Sustenbrüggli. Es braucht einen Schlafsack zum Uebernachten.
Gute Bergausrüstung, warme Kleider und Regenschutz, Stirnlampe.
Postauto Abfahrt 14:36 (zwingend).
Bei kurzfristigen Abmeldungen werden Uebernachtunskosten verrechnet.

Die obigen Angaben stammen aus unserem Tourenreservationssystem (climbIT).

Tourenbericht

TeilnehmerInnen
Gabriele Bachmann, Maria Senn, Marianne Engeli, Richi Wagner (Gast)
Verhältnisse
1. Tag wolkig neblig, 2. Tag Sonne pur

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Meien, 9.30 Uhr, schon Sonnenschein statt noch Wolken, sehr langes Warten vor der Besenbeiz. Nach dem Kaffee, dieser serviert mit Kuchen und den allerletzten Weihnachtsguetzli (!), steigen wir schon sehr warm 1h auf angenehmem Weg den Hang hinauf. Exakt oben an, aus dem Wald, verschwinden Sonne und Berge; die nächsten 4h wandern wir leider in Quellwolken/Nebel. Erst auf der wenig attraktiven Seewenstöss lockert sich die ‚Suppe‘ langsam auf, so dass wir dann das lange Sitzen vor der Hütte doch richtig geniessen können, u.a. mit prächtigen Ausblicken. Überhaupt macht die Hütte Freude, sowohl betr. Kost als auch Logis.

Anderntags: Wolkenlos, klar. Die für mich sonst gültige Swisstopo-App sagte mir knapp 4h bis zum Ziel (672 hinauf / 1011 hinunter; wie tags zuvor 7.5 km). Aber… Warum gibt der Wegweiser über 4h nur schon bis zur Sustlihütte an? Ich bin irritiert. Aber nicht lange. Die 600 Hm hinunter bis zur Sustenpass-Strasse sind steil, stufig – und genau so steil, stufig geht es auf der anderen Seite wieder 600 Hm hinauf, dieser Weg üppig grün, teils fast etwas verwachsen, schon sehr warm, am Sonnenhang. Ich werde etwas grantig. Was sich aber schlagartig ändert, auf der Höhe, Gemschen, angekommen. Was für ein Panorama, auch auf der nun ‚horizontalen‘ Stunde bis zur Sustlihütte. Mittagspause. Dann eine weitere Stunde ’normal T3-mässig‘ ziemlich steil hinunter zum Sustenbrüggli, immer mit Blick in den prächtigen Kessel der Fünffingerstöcke und in den Ohren das Rauschen der vielen Bäche.
Göschenen: Die 2 Min. Umsteigezeit des einzigen Nachmittags-Postautos sind auf 0.0 Min. geschrumpft, der Zug bereits eingefahren. Nur ein Spurt kann da helfen, vielleicht! Und er tut es, worüber wir dann sehr froh sind!

Die geforderte Seniorin dankt Göpf für diese spezielle Tour. Schön war’s!

PS. Im Auftrag von Göpf: ‚….mit einem speziellen Dank an Kurt Fleischmann für seine Bereitschaft, das Tourendatum zu verschieben‘.

BerichterstatterIn
Maria Senn, Fotos Marianne Engeli, Gottfried Hiestand, Gabriele Bachmann, Maria Senn