Stand Dachsanierung, Kläranlagenbau und vieles mehr

Startdatum21.9.24
Enddatum21.9.24

Tourenbericht

TeilnehmerInnen
Ruedi Sperb
Verhältnisse
-.-
Eindrücke
Hochalpine Baustellen

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Am Samstag, den 21.09.2024, besuchten Ruedi (Hüttenchef) und ich die Albigna-Hütte, ihre Warte und die Baustellen. Mit Genugtuung konnten wir den Stand der drei Projekte begutachten.

**Dachsanierung**
„Alles unter Dach und Fach bringen“ – diese Redewendung ist das Motto. Die Sanierung wurde im richtigen Moment angepackt, da die Dachbalken noch keine Wasserschäden zeigten.
Das Unterdach und alle Schalungen sind gebaut, und bergseite ist fertig mit Steinplatten gedeckt. Es war beeindruckend zu sehen, wie gekonnt die beiden Fachleute jede der abgedeckten Platten erneut platzierten. Einzelne Platten werden nun bereits zum dritten Mal verlegt, immer mit großer Behutsamkeit, damit nicht zu viele nachbestellt werden müssen. Nebst dem Dach werden Schneefänger eingebaut, der First verlegt, der Blitzschutz eingebaut und alle Abschlüsse gemacht. Wenig sichtbare Details, die der Langlebigkeit dienen.

**Kläranlage**
Die Arbeiten an der Kläranlage gehen sehr gut voran. Michi Kirsch besuchte am Donnerstag erneut die Baustelle und ist über den Fortschritt und die Fachkompetenz sehr erfreut. Die vier Tanks werden bald fertig verbaut sein. Das Technikhaus wird im Frühling nächsten Jahres errichtet und mit den gleichen Steinplatten wie die Hütte gedeckt. So wird die Kläranlage für den Sommer 2025 betriebsbereit sein – ein Meilenstein für die Hütte und den Schutz der Umwelt. Erwähnenswert ist der Transport des Menzi-Muck-Baggers zur Hütte. Ein wahres Meisterstück war der Aufstieg des Baggers zur Hütte: Zweigeteilt wurde er mit der Bahn hochgefahren und vor Ort zusammengebaut. Dann „kletterte“ der Bagger in zwei Tagen zur Hütte. Einige Spuren sind noch sichtbar, werden aber beim Abstieg bestmöglich korrigiert.

**Wassertank**
Der Wassertank muss unbedingt noch geliefert werden, damit der Menzi-Muck die Grube ausheben, den Tank versetzen und zuschütten kann. Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Die Arbeiten beginnen diese Woche, wenn die Erdarbeiten für die Kläranlage abgeschlossen sind.

**Zeit**
Die Zeit drängt, denn der nächste Schnee könnte den Wintereinbruch ankündigen, und die Sommersaison der Hütte endet am Mittwoch, den 9. Oktober. Ab dann steht noch der Winterraum zur Verfügung, und die Handwerker sind auf sich allein gestellt. Ebenso muss der Menzi-Muck wieder absteigen, damit er nicht überwintern muss. Jeder trockene Tag zählt.

**Hüttenwarte Sciora Hütte**
Wir haben drei Bewerbungen erhalten. Alle Bewerber sind sehr gut qualifiziert, lokal stark verankert und Warte die zur Poitionierung der Sciora Hütte passen würden. Am Samstag führten wir das erste Gespräch, die weiteren Gespräche folgen. Ziel ist es, bis spätestens Mitte November eine Entscheidung zu treffen, damit die neuen Warte genug Zeit für die Vorbereitung haben.

** Caccialbella**
Der Bergführerverband des Oberengadins möchte den Übergang wiederherstellen. Wir sind uns über den Fahrplan (Eröffnung zusammen mit der Sciora-Hütte), Zuständigkeiten einig. Martin Ruggli und seine Führerkollegen werden diesen Herbst den Übergang erkunden und gegebenenfalls Materialbestellungen aufgeben. So können die Arbeiten 2025 beginnen. Als Sektion sind wir sehr froh, dass die Koordination und Zusammenarbeit so reibungslos funktioniert.

BerichterstatterIn
Philipp Schlatter