Skitouren Jungfraugebiet über Pfingsten, ZS- bis ZS+ TW (S/A/ZS- – ZS+) Christian Pittrof
| Tourengruppe/-Typ | Sektion, Skitour, Tourengruppen-Parent, Tourenleitende |
| Startdatum | 17.5.24 |
| Enddatum | 20.5.24 |
| Anmeldeschluss | 16.5.24 |
| Anmelden | https://touren.sac-hoherrohn.ch/tours/view/72f4d552-acd7-47b6-8d98-b75b23b08daa |
| Beschreibung | 17.5.2024 – 20.5.2024 [Fr-Mo] Wir starten am Freitag 17.5.2024 um 17 Uhr am Zürich HB und fahren nach Grindelwald, wo wir übernachten.
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Tourenbericht
| Rolf Kaderli (SAC Uto), Andreas Steg (SAC Uto), Patrick Bienz |
Viel Schnee, zum Teil schwer zu fahren, bis ca. 10 Uhr schön, dann zunehmend bewölkt
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Skitouren Pfingsten 2024 im Jungfraugebiet
Freitag 17. Mai, Samstag 18. Mai
Top Verhältnisse, top Truppe, top Tourenleitung…..
Am Freitag um 17:30 fahren wir mit ÖV nach Grindelwald und checken in der Eiger-Lodge „Easy Zimmer“ ein wo wir danach in der Grill-Bar bei Wurst und Burger auf das kommende Pfingsten Touren Weekend anstossen.
Samstagmorgen nach einem reichhaltigem Zmorge geht es um 07:15 auf die erste Bahn der Eiger-Express Richtung Jungfraujoch, mit Umstieg auf die Jungfraubahn und kurzem Zwischenhalt mit Aussicht in der Station „Eismeer“ gelangen wir auf 3454m zum Startpunkt unserer Tour.
Ca. 08:45 Start mit einer kurzen Abfahrt 200hm über den Jungfraufirn, Aufstieg über Louwitor zum Louwihorn 3776m. Auf das Jungfrau 4158m entschieden wir dagegen, trotz mässig waren die Verhältnisse mit viel Neuschnee, nicht vorgespurt und Faktor Zeit nicht optimal, gute Entscheidung zum Louwihorn da von einer Gruppe ein Wumm Geräusch gehört wurde und umgekehrt sind.
Nach einer kurzen Rast fahren wir ab über den Kranzbergfirn, über den Aletschfirn zum Konkordiaplatz auf die Konkordiahütte 2850m. Die Schneeverhältnisse und Wetter super, oben Pulver unten Sulz, wechselhaft mit viel Sonne zwischendurch Nebel. „Ski Depot“, vom Konkordiaplatz die letzten 200hm Metalltreppenhöhenmeter zur Hütte wo wir bei Suppe, Bier, Wurst, Kaffee und Kuchen den Nachmittag bei Sonnenschein und super Aussicht ausklingen lassen.
Patrick Bienz
Sonntag, 19, Mai
Im Gegensatz zum guten Essen waren die Schlafkojen in der Konkordiahütte sehr eng, entsprechend unausgeruht war um 04:15 Tagwache. Nach gutem Frühstück und 180 HM Abstieg über die vom Gletscherschwund bedingte Metalltreppe, starteten wir mit einer kurzen Abfahrt, gefolgt von einem langen Weg über den leicht ansteigenden Gletscher, bis es es dann etwas steiler wurde, richtung Aebifluh. Der 1400 HM lange Anstieg erschien uns sehr lange, wohl auch wegen den Stollen an den Fellen und der Sonne die uns laufend stärker anschien. Der letzte steile Anstieg vor dem Gipfel war die Schlüsselstelle und kostete uns nochmals einiges an Energie. Die Aufenthalt auf der Aebifluh war kurz, da kalter Wind, aufkommender Nebel und unser tiefer Energielevel uns von der warmen, stärkenden Suppe in der Hollandiahütte Träumen liess. Der Schnee zum Abfahren war erstaunlich gut, sogar die Sonne zeigte sich etwas und wir genossen es in vollen Zügen. Und schon bald sassen wir vor der warmen Stärkung in der Hütte. Es war ein wunderbarer Tag, mit vielen Emotionen.
Rolf Kaderli
Montag, 20. Mai
Pünktlich um 05.15Uhr klingelte heute der Wecker in der Holandia-Hütte, gegenüber dem Vortrag ja fast wie ausschlafen… tatsächlich „ausgeschlafen“, noch einer für alle, (im Gegensatz zur letzten Nacht) erholsamen Nacht, kamen alle topmotiviert zum leckeren Frühstück!
Um 6.30 Uhr ging es angeseilt los Richtung Mittaghorn. Das Wetter war noch sehr gut, die Aussichten umwerfend und demzufolge fleissig wurde fotografiert. Anfangs gings meist flach über den „Äbeni Flue Firn“ bis zum Anujoch wo „Umbauen“ auf Steigeisen und Ski aufbinden angesagt war. Über den teils felsigen, teils auch recht ausgesetzten Grat, erreichten wir nach gut einer Stunde den Gipfel auf 3893müM. Leider war unterdessen etwas Nebel aufgezogen, was zwar die Aussicht einschränkte dafür die ganze Szenerie mysteriöser gestaltete. Nach dem „Gipfeltreffen“ gings an die Abfahrt über den spektakulären Anugletscher. Im obersten Teil der Abfahrt konnten wir den, vielleicht letzten, aber umso schöneren Pulverschnee dieser Saison geniessen. Vorbei an der Anenhütte und ein wenig Routensuche, konnten wir bis ca. 1 km vor die Fafleralp abfahren. Dann noch die letzte halbe Stunde locker Ski tragen bis zum Shuttlebus. Mit Post und Bahn, nach dem obligaten „Einkehrschwung“, wieder glücklich zurück nach Hause.
Andreas Steg
Rolf, Andreas, Patrick