Stoos-Fronalpstock 1920m (W/B/T2) Anton Rigoni

Tourengruppe/-TypSenioren, Wandern (T1-T3)
Startdatum29.7.09
Enddatum29.7.09
Anmeldeschluss28.7.09
Anmeldenhttps://touren.sac-hoherrohn.ch/tours/view/5c93df3c-efe4-4558-bce4-0006ac120019
Beschreibung

29.7.2009 [Mi] Der Fronalpstock, als Höhepunkt der Wanderung, ist bekannt für den dramatischen Tiefblick auf den Urnersee, das Rütli vis à vis und die herrliche Aussicht auf die Zentralschweiz.

Aufstieg von Stoos(1260m) via Frontal, Furggeli(1732m), nach 2,5 Std. Ankunft zum Picknick auf dem Fronalpstock(1921m). Das oberste Wegstück von ca.1,5 Std., von der oberen Frontalhütte(1540m) via Furggeli zum Fronalpstockgipfel ist rel. steil(ca. 30%) und teilweise recht ruppig und nass, und man durchquert zudem bi

Die obigen Angaben stammen aus unserem Tourenreservationssystem (climbIT).

Tourenbericht

TeilnehmerInnen
Bruderer Erika, Frei Sepp, Galm Noldi, Graf Verena, Haab Christine, Hotz Ruedi, Keller Fritz, Kostezer Ruth, Rigoni Elsbeth, Schiltknecht Eugen, Schenk Fredy, Schwendimann Doris
Verhältnisse
Ein Prachtstag in jeder Beziehung, prachtvolle Bergsicht, zwar sehr heiss in den tieferen Lagen, aber auf dem Fronalpstock ein leichtes kühlendes Lüftchen.

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Fronalpstock 1921m, Marschzeit 4 Std., Auf- und Abstieg je 650m.

In Wädenswil starteten 11 Clubmitglieder um 07:00 bei noch frischer Morgenluft und stahlblauem Himmel mit der Bahn Richtung Biberbrugg. Dort war die Gruppe mit 14 TN vollständig. Werner Schneider ist kurz entschlossen ebenfall zu uns gestossen, allerdings hatte er ein privates Ziel; den Gratweg vom Furggeli zum Chlingenstock. Er war betreits um 14:05 wieder in der Stoosbahn Richtung Schlattli auf dem Heimweg.
Nach dem Kaffee im Naturfreundehaus Stoos(1325m) starteten wir um um 09:30, vorbei am neu errichteten See (Wasserreservoir für die Schneekanonen) Richtung Ob. Frontalhütte(1530m). Es war ein Wärmetest im Aufstieg durch das steile Frontal(30%). Im Furggeli(1732m) warteten die Schnellsten auf die langsameren Nachzügler und hatten dadurch viel Zeit, die bereits schon hier schöne Aussicht und den Tiefblick ins Riemenstaldertal zu geniessen. Hier konnte auch der vor 2 Jahren ausgebaute Gratweg zum Chlingenstock schön eingesehen werden. Erinnerungen kamen auf, den früher noch nicht so einfachen Weg mit Otto Kostezer begangen zu haben.
Nachdem es im malerischen Frontal sehr ruhig war, kamen wir beim Furggeli so richtig in den Touristenstrom zwischen Fronalpstock und Chlingenstock. Auch Werner Schneider war überrascht über die vielen Leute auf dem neuen Gratweg. Weiter gings vom Furggeli Richtung Fronalpstock auf steilem und gut gesichertem Weg(über 30%). Auf dem Gipfel(1921m) waren wir alle überwältigt von der klaren Sicht auf alle Gipfel der Zentralschweiz die von hier zu sehen sind. Einzig Schwarzwald und Jura waren wegen dem Mittellandsmog nicht gut zu erkennen. Aber auch der Tiefblick von den Aussichtsterrassen auf den See und seine Umgebung war überwältigend.
Nach dem Picknick hatten einige im grossen Gipfelrestaurant vergeblich versucht, beim grossen Andrang innert nützlicher Frist einen Kaffe zu „erstehen“. So nahm dann der Hauptharst von 10 TN um 13:30 Uhr unter Leitung von Elsbeth Rigoni(Toni nahm den Sesselift) den Abstieg von 1Std.15min. unter die Füsse. Nach so viel Sonne liessen wir im Hotel Alpstubli nahe der Kapelle die Gartenwirtschaft links liegen und sind ganz gerne im kühlen Restaurant einkehrt.
In Schwyz besuchten ein paar Unentwegte am Hauptplatz noch die barocke Kirche St.Martin(1774) und das Rathaus(1642) mit seinen schönen Malereien(1891), während die anderen im Cafe des Museums(Forum der Schweizer Geschichte, zwischen 1300 und 1800) neben der Bushaltestelle ein schattiges Plätzchen fanden, nach dem Grundsatz: warum auch in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.
Um 17:54 trafen wir wieder in Wädenswil ein, alle sehr dankbar, einen Fronalpstock mit so schöner Aussicht „erklommen“ zu haben; es war wunderbar, ein Tag nach dem Motto:.“Wandern, Entdecken und Geniessen“.

BerichterstatterIn
Toni Rigoni, Fotos Fritz Keller