T. Noir,Aig.Argent. 3835 (H/B/ZS) Lukas Röthlisberger

Tourengruppe/-TypHochtour, Sektion
Startdatum1.8.12
Enddatum4.8.12
Anmeldeschluss30.6.12
Anmeldenhttps://touren.sac-hoherrohn.ch/tours/view/5c93df35-aed4-4558-8037-0006ac120019
Beschreibung

1.8.2012-4.8.2012 [Mi-Sa] Mittwoch,1.8.: Anreise mit Bahn via Martigny nach Argentiere (F) und Zustieg zum Refuge d’Argentiere (2771 m, 3 Std.). Donnerstag, 2.8.: Aufstieg vom Refuge d’Argentiere über den Glacier du Milieu zur Aiguille d’Argentiere (3901 m, 5 Std). Abstieg über den Glacier des Amethystes zum Refuge d’Argentiere (4 Std.). Freitag, 3.8.: Aufstieg vom Refuge d’Argentiere über den Glacier du Tour Noir und den Col d’Argentiere (3549 m, 3 Std.) zum Tour Noir (3835 m, 1.5 Std). Das letzte Stück über leichte Fe

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Tourenbericht

TeilnehmerInnen
Peter Steinmann, Doris Schwarzenbach
Verhältnisse
Am frühen Morgen jeweils leicht bewölkt. Ab 16.00 Uhr gewitterhaft. Gletscher stark ausgeapert.

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Lange Anreise via Martigny nach Argentière. Mit der Seilbahn zum Aussichtspunkt Grands Montets. Herrlicher Blick in die Gletscherlandschaft von Argentière und zum Mont Blanc. Abstieg auf den Glacier d’Argentère und über diesen zum Refuge d’Argentière, welches wir um 15.30 erreichen. Am nächsten Morgen um 04.45 beginn des Aufstiegs zur Aiguille d’Argentière, 3901 m. Zuerst durch grosse Felsblöcke, dann immer steiler über den Glacier du Milieu und den sehr steilen Schlusshang auf den Gipfel. Auf der selben Route zurück zur Hütte. Dort um 15.00 Uhr dann das obligate Bier. Der nächste Morgen beginnt verhangen, keine Aufhellungen in Sicht. Deshalb noch eine Stunde liegen bis 06.00. Dann Entscheid anstatt Tour Noire die Aiguille de l’A Neuve zu besteigen und wieder zurück auf der gleichen Route zum Refuge d’Argentière und nicht die Ueberschreitung zur Cabanne de l’A Neuve. Zuerst über den Glacier des Amethystes erreichen wir das sehr steile Gipfel Couloir. Leider war fast kein Schnee mehr drin. Sonst wäre man hier sehr schnell. Stattdessen mussten wir das schuttige Couloir hochklettern und dabei immer wieder dem Steinschlag ausweichen. Herrlicher Blick dann schliesslich vom Gipfel. Der Abstieg durch das Couloir nahm dann etwas mehr Zeit in Anspruch. Wir erreichten die Hütte gegen 18 Uhr. Apropos Hütte: Das Refuge d’Argentière kann man wärmstens Empfehlen. Komplett neu umbgebaut und hervorragende Küche und Bewirtung.
Am letzten Tag Abstieg über den Glacier d’Argentière zur Mittelstation Croix de Lognan und hinunter nach Argentière. Schliesslich die ellen lange Heimfahrt. Fazit: Wenn man wirklich noch eindrückliche Gletscherlandschaft erleben will, lohnt sich die Reise in das Gebiet von Argentière.

BerichterstatterIn
Lukas Röthlisberger