Von Vaz Obervaz durch die Schinschlucht nach Thusis (W/B/T1 – T2) Marianne Engeli
| Tourengruppe/-Typ | Senioren, Tourengruppen-Parent, Wandern (T1-T3) |
| Startdatum | 16.10.24 |
| Enddatum | 16.10.24 |
| Anmeldeschluss | 13.10.24 |
| Anmelden | https://touren.sac-hoherrohn.ch/tours/view/94d5f680-c362-4b7c-b83c-94ef09dbbb42 |
| Beschreibung | 16.10.2024 [Mi] Mit ÖV bis Vaz/Obervaz, KG im Rest. Schyn. Wanderung auf angenehmem Weg durch die Schinschlucht. Mittagsrast bei Punkt 994. Bald geht es steil und wurzelig hinunter zum Kraftwerk Wisellis, wo wir die Albula überqueren. In Sils Cumpardur besteht die Möglichkeit, den Bus nach Thusis zu nehmen. Wir setzen die Wanderung fort, umrunden die fast unsichtbare Burg Baldenstein und steigen auf zur hübschen Kirche Sant Cassian. Es folgt offenes Gelände. Wir queren die Strasse. Wieder im Wald kommt die Burg Ehrenfels, heute eine Jugendherberge, in Sicht. Nach weiterem Auf und Ab erreichen wir Thusis.
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Tourenbericht
| Alex Burri, Ruedi Egger, Ernst Engeli, Marianne Frei, Clara Geel, Christine Haab, Werner Honegger, Agnes Isenschmid, Andreas Isenschmid, Barbara Kern, Elisabeth Kühne, Peter Nef, Sarah Pouly (Gast), Liselotte Pouly, Hans Peter Rohrer, Franco Rogantini, Margrit Schärer, Hedy Streuli |
bewölkt, wenig Sonne
07:31 Uhr: Der Himmel über Zürichsee und Lindtebene ist mehrheitlich blau. Doch schon auf der Fahrt Richtung Parpan/Valbella ergiessen sich die ersten Tropfen auf die Windschutzscheibe des Postautos.
09:43 Uhr in Obervaz/Lain angekommen, scheint uns das Wetterglück definitiv zu verlassen. Mit gemischten Gefühlen und wetterfester Kleidung machen wir uns auf den Weg. Üppig Früchte tragender Sanddorn und kunstvoll aufgeschichtete Trockenmauern säumen den Pfad. Und schon bald dreht, dank der ausgeprägten Föhnlage, das Wetter wieder. Tenue-Erleichterung ist angesagt! Ein Naturerlebnis folgt dem anderen: Sich goldgelb einfärbende Wälder über der Ortschaft Mutten, die rot leuchtenden Flanken der Heinzenberge, die steil abfallenden Felswände der Schinschlucht. Begleitet werden wir während der gesamten Wanderung von den mächtigen Hochspannungsleitungen, über welche die mit dem Wasser der zahlreichen Bündner Stauseen produzierte Elektrizität ins Unterland transportiert wird und ohne die es es in der Stadt Zürich dunkel bleiben würde. Nach der Mittagsrast führt der Weg steil hinunter zum Kraftwerk Solis, wo wir von Ernst Engeli interessante Erläuterungen über das Funktionieren der gesamteuropäisch vernetzten Energieversorgung erhalten. Die letzte Etappe führt uns hinauf zum schmucken Kirchlein St. Cassian und vorbei an der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Burg Ehrenfels. Im Bahnhofbüffet von Thusis gönnen wir uns eine Stärkung, bevor wir kurz nach halbfünf in den Zug Richtung Chur steigen. Nach einigen wetterbedingten Absagen, sind wir – Marianne Engeli sei dank – endlich wieder zu einer herrlichen Herbstwanderung gekommen.
Franco Rogantini, Fotos Marianne Engeli, Franco Rogantini